10.03.2026 |
40 Jahre Partnerschaft zwischen der Kirche von Peru und dem Erzbistum Freiburg
Mit einer feierlichen Heiligen Messe in Barranco hat das 4. Nationale Treffen der diözesanen Delegierten der Partnerschaft Peru–Freiburg begonnen. Zugleich markierte der Gottesdienst den Auftakt eines besonderen Jubiläumsjahres: 2026 feiern die Kirche von Peru und das Erzbistum Freiburg das 40-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft.
Der Eucharistiefeier stand Bischof Jorge Enrique Izaguirre Rafael CSC, Bischof von Chosica und Präsident des Consejo Nacional der Peru-Partnerschaft vor. Mehrere Priester aus den Partnergemeinden konzelebrierten den Gottesdienst. Die diözesanen Delegationen aus verschiedenen Landesteilen brachten typische Produkte ihrer Regionen als Gaben zum Altar. Diese waren Ausdruck von Dankbarkeit, Identität und Gemeinschaft und spiegelten zugleich den kulturellen und pastoralen Reichtum der einzelnen Ortskirchen auf ihrem gemeinsamen Weg der Partnerschaft, des Glaubens und der Mission wider.
In den Fürbitten wurde insbesondere des gemeinsamen Weges der vergangenen vier Jahrzehnte gedacht: der zahlreichen Partnergemeinden, des gewachsenen Netzwerks kirchlicher Beziehungen sowie der lebendigen Solidarität und Geschwisterlichkeit zwischen den Kirchen. Die Feier machte zugleich deutlich, was diese Partnerschaft auszeichnet – eine Kirche, die synodal miteinander verbunden ist und ihre Verantwortung gemeinsam trägt.
Begegnung und Austausch der Delegationen
Das Treffen fand im Haus Santiago Apóstol in Barranco statt und begann mit einem herzlichen Empfang der Delegationen aus den verschiedenen Regionen Perus. Unter den Teilnehmenden waren unter anderem Erzbischof Richard Alarcón aus Cusco, der frühere Präsident der Partnerschaft, Jürgen Huber, Generalsekretär der Partnerschaft Peru–Freiburg, sowie weitere Mitglieder des Nationalen Rates, Priester und Gäste aus beiden Ländern.
Während der Vorstellungsrunde berichteten die Delegationen von ihren pastoralen Erfahrungen und ihrem Engagement innerhalb der Partnerschaft. Dabei wurde einmal mehr sichtbar, wie vielfältig und lebendig sich der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden in Peru und im Erzbistum Freiburg in den vergangenen Jahren entwickelt haben.
Synodalität und gemeinsame Verantwortung
Ein zentraler Programmpunkt des Treffens war die Präsentation zum Thema „Synodale Kirche in der Partnerschaft“ von Pfarrer Tiberio Szeles, der ab September 2026 die Nachfolge von Jürgen Huber antreten wird. In seinem Vortrag betonte er, dass Zuhören, Dialog und Mitverantwortung grundlegende Elemente der Partnerschaft seien. Gerade diese Haltung habe in den vergangenen vier Jahrzehnten wesentlich dazu beigetragen, die Gemeinschaft zwischen den Schwesterkirchen zu vertiefen.
Die anschließenden Gespräche machten deutlich, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen lokalen Erfahrungen in den gemeinsamen Weg einzubringen – besonders im Blick auf das Jubiläumsjahr der Partnerschaft.
Integrale Ökologie als gemeinsame Aufgabe
Schwester Argentina Saavedra, engagierte Vertreterin der Laudato-Si’-Bewegung, widmete sich in ihrem Vortrag dem Thema „Integrale Ökologie in der Partnerschaft“ und lud die Teilnehmenden zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Verantwortung für die Schöpfung ein.
In Gruppenarbeiten tauschten die Delegierten Erfahrungen aus ihren jeweiligen Regionen aus und diskutierten, wie ein ökologisch verantwortliches Leben im Geist der Partnerschaft konkret gestaltet werden kann.
Die Begegnung markiert den Auftakt eines besonderen Jahres, in dem die Partnerschaft zwischen Peru und dem Erzbistum Freiburg ihr 40-jähriges Bestehen feiert – getragen von Dankbarkeit für den gemeinsamen Weg und von der Zuversicht, ihn auch in Zukunft gemeinsam weiterzugehen.
Auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/partnerschaftperufriburgo finden Sie weitere Informationen, Fotos sowie die Eucharistiefeier und Vorträge im Videoformat. Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr werden hier fortlaufend veröffentlicht.